| Auch wenn die alte
Session noch so lang und die zu überbrückende Sommerzeit
entsprechend übersichtlich
war – spätestens wenn die Tage merklich kürzer werden,
freut man sich schon wieder auf die Fastelovendszick und
die feierliche Sessionseröffnung der Kölschen Narren
Gilde...

KNG-Präsident
Helmut Kopp „fackelte“ daher auch am 12. November 2011
nicht lange und rief bereits mit dem Einmarsch der
Kölner Husaren grün-gelb in den Saal Heumarkt des
Maritim Hotels zum Aufsetzen der Mützen auf – endlich
geht es wieder los! Nach dem traditionellen
musikalischen Auftakt ging es „offiziell“ weiter: Helmut
Kopp bekam die alte KNG-Holzpritsche, die von Ernst
Benke und Hannelore Saher liebevoll restauriert worden
war, ausgehändigt, gab sie aber direkt an Saalengel
Maria Pantelidou zur weiteren Verwahrung. Jedoch nicht
ohne den Hinweis auf die finanzielle Lage in Marias
griechischem Heimatland und die damit verbundene Bitte,
die Pritsche doch vollständig wieder auszuhändigen.
Es
folgte das nachträgliche Geburtstagsständchen für das
KNG-Geburtstagskind des 11. im 11.,
Vorstandsschriftführer und Archivar Manfred Backhausen
und die Übergabe eines Blumenstraußes an Anita Schober
von den grün-gelben Husaren als Dank für die
Organisation des Ständchens am Krankenbett des
Präsidenten in der Uniklinik. Auch zwei „Beförderungen“
konnten bei dieser Sessionseröffnung gefeiert werden:
Günter W. Franke wurde den Gästen offiziell als neuer
Senatspräsident vorgestellt und Klaus Maria Boddin
erhielt den Präsidiums-Halsbandorden als neuer
Geschäftsführer der Kölschen Narren Gilde.
Doch nun war es Zeit, so richtig im
Programm loszulegen: Dieter Röder sorgte in seiner
bekannt trockenen Art als „ne Knallkopp“ für etliche
Lacher und die „Cöllner“ hatten ein leichtes Spiel, ihr
Publikum zum mittanzen, -schunkeln und -singen zu
animieren.

Eine große Überraschung erwartete
KNG-Präsident Helmut Kopp an diesem Abend: Als
„Dankeschön“ für die lange und engagierte Arbeit im
Kölner Karneval erhielt er vom Mitgliederbetreuer des
Festkomitees Kölner Karneval, Uwe Brüggemann, den
Verdienstorden des Festkomitees in Silber überreicht.
Nahtlos folgte ein weiterer Höhepunkt des Abends: Die
„kleinen“ Höppemötzjer zeigten auf der Bühne, dass sie
auch in diesem Jahr wieder zu den Favoriten der
verschiedenen Wettbewerbe für Kinder- und
Jugendtanzgruppen gehören. In der vergangenen Session
hatten sie alles gewonnen, was zu gewinnen war, so dass
man sich schon fast Sorgen um die Motivation der anderen
Kölner Kindertanzgruppen machen musste. Als Überraschung
spendete KNG-Gast Margot Härtel im Namen der
Organisation Apfelbäumchen e.V. erneut € 350 für die
kleinen Höppemötzjer – eine Jugendförderung, die
sicherlich gut angelegt ist.

Nachdem Christian Macharski in
seiner Rolle als „Hastenraths Will“ das Publikum mit
seinen Erlebnissen als charismatischer Ortsvorsteher der
Gemeinde Saffelen und erfolgreichster Landwirt am Ort
begeistert hatte, folgten weitere Ehrungen und
Auszeichnungen: Christel Zimmermann, die wieder einmal
die Weckmänner gestiftet hatte, die jeder Künstler auf
der Bühne traditionell bei der Sessionseröffnung
überreicht bekommt, erhielt als Dank neben einem
Blumenstrauß auch den neuen Schal der KNG und
Höppemötzjer. Waltraud Oswald wurde für 10-jährige,
Ehrensenatspräsident Hans Scheib für 20-jährige
Mitgliedschaft in der Kölschen Narren
Gildeausgezeichnet, Wilhelm Hanegger erhielt die Würde
eines Ehrenratsherren der KNG verliehen und Thomas
Kutschera wurde offiziell in den Kreis der Mitglieder
aufgenommen. Die folgende Ehrung ließ kein Auge trocken:
Es ist schon fast
Tradition in der Narren Gilde, dass Auszeichnungen
(fast) immer zu spät überreicht werden. So erhielt
Uli Reichwald einen Schmuckteller „nachträglich“ zu
seinem 70. Geburtstag. Das
Gelächter war groß, als die
Gäste erfuhren, dass dieser im Jahr 2001 statt gefunden
hatte und Uli in diesem Jahr bereits seinen 80.
Geburtstag gefeiert hat! Nachdem Liedermacher Uli
Teichmann durch seine ganz eigene Form der Darbietung
gleichsam für Unterhaltung, aber auch ein bisschen
Nachdenklichkeit gesorgt hatte und mit dem
„Weckmann-Lied“ einen ganz anderen Blick auf den
„Ordensersatz“ der Veranstaltung ermöglichte, sorgten
die „Filue“ für den ausgelassenen musikalischen
Schlusspunkt dieses vergnüglichen Starts in die
Kölsche-Narren-Gilde-Session 2011/2012.
Besuchen Sie
uns auch in der Session 2013 ...



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